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Medizin muss nicht teuer sein !

Was ist ein Selbstzahler und was kostet das ?

Vielen ist die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Leistungen eines Arztes, als sogenannter Selbstzahler, nicht bekannt oder schreckt im Vorfeld wegen der Unwissenheit über die entstehenden Kosten ab.

Allen Leserinnen und Lesern welche sich die Frage stellen was das denn kostet, möchte ich zu einem Einblick über die möglichen Leistungen und Kosten verhelfen. Zu erwähnen ist an dieser Stelle, dass alle Angaben sich ausschließlich auf die orthopädische Praxis Dr. Emre Esmer beziehen.

Die Kosten werden anhand der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) berechnet.
Die GOÄ regelt die Vergütung für die beruflichen Leistungen der Ärzte einschließlich Entschädigungen und Auslagenersatz, die nach den Regeln der ärztlichen Kunst für eine medizinisch notwendige ärztliche Versorgung erforderlich sind.
Innerhalb eines Gebührenrahmens zwischen dem Einfachen und dem Dreieinhalbfachen des Gebührensatzes sind die Gebühren unter Berücksichtigung der Schwierigkeit und des Zeitaufwandes der einzelnen Leistung sowie der Umstände bei der Ausführung nach billigem Ermessen zu bestimmen (§ 5 GOÄ).

Der 2, 3 fache Gebührensatz bildet die nach Schwierigkeit und Zeitaufwand durchschnittliche Leistung ab.

Zu unseren Basis-Leistungen zählen:

  • Erhebung der Anamnese (Krankheitsgeschichte)
  • Körperliche Untersuchung
  • Beurteilung vorhandener Röntgen-, MRT- und CT-Aufnahmen
  • Ausführliche Beratung über die weiteren therapeutischen und ggf. diagnostischen Maßnahmen

Im Falle das noch aktuelle diagnostische und/oder therapeutische Maßnahmen wie z.B. Ultraschalluntersuchung, Röntgenaufnahmen, Blutentnahme mit Labordiagnostik, Kinesiotaping, Infiltrationstherapie, Neuraltherapie, Stoßwellentherapie etc. notwendig sein sollten, werden diese nach Durchführung, entsprechend der GOÄ berechnet.
Diese Kosten werden dann zu der Basis-Leistung addiert.

Welche Vorteile habe ich als Selbstzahler?

Bestimmt kommt Ihnen folgender Dialog in ähnlicher Weise bekannt vor:
Arzthelferin: „Unseren nächsten Termin kann ich Ihnen in 2 Monaten anbieten.“
Patient/-in: „Ich habe aber akute Schmerzen!“
Arzthelferin: „Es tut mir leid, wir haben keine freien Termine mehr.“

Nun hätte man die Wahl noch weitere Orthopäden abzutelefonieren, in der Hoffnung doch noch irgendwo zwischengeschoben zu werden oder fährt in die nächst gelegene Klinik um dort Stunden lang im überfüllten Wartebereich der Notaufnahme zu verweilen bis man endlich dran kommt um in 5 Minuten wieder draußen zu sein oder weitere unendliche Minuten oder Stunden zu warten weil es in der Röntgenabteilung nicht weiter geht. Kommt Ihnen das auch bekannt vor?

Ich möchte nicht wissen wie viel versteckte Kosten hinter so einem strapazierenden Tag mit stundenlanger Arztsuche und ggf. Klinikbesuch stecken. Und das unter Schmerzen! Leider ist dies keine Seltenheit sondern im aktuellen Gesundheitssystem tägliche, und für mich persönlich, erschreckende Realität.

Als Selbstzahler haben Sie in meiner Privatpraxis die Möglichkeit innerhalb kürzester Zeit einen Termin zu bekommen um schnellst möglich Ihrem Problem Herr zu werden. Auch lange Wartezeiten in unserer Praxis gehören der Vergangenheit an.
Neben dem großen Zeitverlust wegen der Suche nach einem Arzt und Wartezeiten vor Ort, darf man den Zeitmangel des behandelnden Arztes (auf Grund hohen Patientenaufkommens) nicht außer acht lassen. Meistens werden die Patienten in kürzester Zeit und manchmal sogar in Hektik abgefertigt.

Für meine Patienten nehme ich mir die Zeit, die notwendig ist!

Zu meinem persönlichen Ziel gehört es, dass meine Patienten nicht mit einem Fragezeichen im Kopf die Räumlichkeiten verlassen, sondern sich gut über Ihre Erkrankung und den weiteren Verlauf, bezüglich der Diagnostik und Therapie, informiert fühlen.

Welche Nachteile haben Sie als Selbstzahler?

Der einzige erwähnenswerte Nachteil als Selbstzahler in einer Privatpraxis ist die Tatsache nicht von den Leistungen der Krankenkasse wie z.B. Physiotherapie und Arzneimitteln profitieren zu können, weil die Ausstellung dieser Rezepte eine kassenärztliche Zulassung voraussetzt. Die Rezepte könnten im Verlauf, an Hand der Empfehlung meines Befundberichtes, vom Hausarzt oder Orthopäden mit kassenärztlicher Zulassung verordnet werden. Ich schreibe hier bewusst „könnten“ weil es natürlich im Ermessen des weiter behandelnden Arztes liegt ob er sein Budget für die Physiotherapie und Medikamente zur Verfügung stellt. Überweisungen zu anderen Fachärzten oder zur bildgebender Diagnostik wie Röntgen und Kernspintomographie (MRT), sowie die Rezepte für Hilfsmittel wie Bandagen, Orthesen und ähnliche werden vom Budget des ausstellenden Arztes nicht berührt.

Ausstellen einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) für Selbstzahler ist auf Grund fehlender kassenärztlicher Zulassung leider nicht möglich!

Ausstellen einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auf ein Privatrezept, wie es für Privatpatienten üblich ist, kann jedoch im Einzelfall für den Selbstzahler sowohl vom Arbeitgeber als auch von der jeweiligen Krankenkasse akzeptiert werden. Hierüber könnte/sollte man im Einzelfall Informationen von der jeweiligen Krankenkasse einholen.